Chronik

Im November 1954 hatte Kurt Keuchen, Pächter einer Gaststätte neben dem Pfarrhaus, den Gedanken gefasst, in den drei zur Pfarre gehörenden Ortschaften Scherpenseel, Siepenbusch und Windhausen eine Karnevalsgesellschaft zu gründen. Er sprach mit Stammkunden und Freunden, die in seine Gaststätte einkehrten. Seiner Idee schlossen sich begeistert 5 Gäste an.
Jeder dieser fünf Idealisten nannte nun mögliche Interessenten, die man sodann zu einer ersten Versammlung einlud. Die Resonanz war groß und die Versammlung wurde gut besucht womit der Grundstein der neuen Karnevalsgesellschaft gelegt war.

Bei der Namenssuche für die neue Gesellschaft wurden mehrere Vorschläge gemacht, so die Namen "Grenzjecke" und "Scherpenseeler Wenk Bühle". Ein Vorschlag von Willi Peters fand den größten Anklang. Aus den drei Ortsnamen Scherpenseel, Siepenbusch und Windhausen sollte der Name der Karnevalsgesellschaft gebildet werden:

Scherpe-Bösch-Wenk

Die Begeisterung war groß, die Ideen zahlreich und die erste Sitzung sollte bald starten. Eine Vereinskasse gab es noch nicht, und so brachte jedes Mitglied zusätzlich zum Idealismus auch noch finanzielle Mittel ein. Es wurde alles in Papier gestaltet, Mützen, Schärpen und Dekorationen. Mit karnevalistischem Humor wurde aus der Not eine Tugend gemacht und die Situation zum Motto der ersten Sitzung:

"Viel Wind und wenig Segel"

Diese erste Sitzung fand am 05. Februar 1955 im Lokal Keuchen statt und wurde ein derart großer Erfolg, dass sie acht Tage später wiederholt werden musste. Durch diesen großen Erfolg ermuntert und bestärkt, erfolgte dann die offizielle Gründung des Vereins mit dem Namen

1. Große Karnevalsgesellschaft
Scherpe-Bösch-Wenk

Das Motto des neuen Vereins lautete:

"Freude schenken, Freude geben, das ist das Schönste im ganzen Leben!".

Nach der Gründung der Gesellschaft wurde die Organisation und Leitung des Karnevalsumzuges übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Umzug weitgehend von den Ortsvereinen unter Federführung der Privatmusikkapelle Scherpenseel organisiert und am Rosenmontag veranstaltet. Nachdem die Privatmusikkapelle 1965 ein festes Engagement beim Rosenmontagszug in Köln erhielt, wurde der Karnevalszug in Scherpe-Bösch-Wenk vom Rosenmontag auf den Tulpensonntag verlegt und bis heute an diesem Tag durchgeführt (Quelle: Festschrift der KG zum Jubiläum 2x11 Jahre, Session 1976 / 1977).
Neben ihrem Spiel im Umzug wussten die Musiker der Privatmusikkapelle Scherpenseel auch während und nach den Sitzungen als "BBF-Orchester" (Blech - Blooß - Fasteleer) zu begeistern.

Die Beliebtheit der neuen Karnevalsgesellschaft steigerte sich von Jahr zu Jahr. In einer Session wurden zeitweise vier bis fünf Sitzungen in den verschiedenen Lokalen der drei Dörfer durchgeführt.

Regelmäßig am Rosenmontag, damals mussten die Kinder an diesem Tage noch zum Unterricht, kam die KG Scherpe-Bösch-Wenk in die Schule und verteilte Süßigkeiten. Anschließend wurde die Schule geschlossen und das Lehrerkollegium in die damals noch bestehende Gaststätte nach Siepenbusch entführt.


Im Jahre 1965 wurde das erste Jubiläum gefeiert:

"10 Jahre Karnevalsgesellschaft Scherpe-Bösch-Wenk"

Dank der vielen Inserate der Geschäftswelt konnte eine Festschrift gedruckt werden. Die Spenden zum Jubiläum waren entsprechend originell. Eine ortsansässige Firma z. B. spendete 500 Kalksandsteine, die meistbietend versteigert wurden.

Zum erstenmal wurde in der Jubiläumssession eine karnevalistische Kindersitzung mit eigenem Kinderpräsidenten, Kinderelferrat, Büttenrednern und Parodisten gestartet. Damit wurde die bis dahin durchgeführte Schulschließung abgelöst und über 400 Kinder erlebten mit Süßigkeiten und Getränken eine bis dahin nie gezeigte Aufführung. Ein weiteres Resultat des Jubiläums war der Beginn einer über lange Jahre dauernden Zusammenarbeit mit der Karnevalsgesellschaft „Palenberger Kröetsche".

Unser erstes Kinderprinzenpaar wurde auf der Kindersitzung 1966 proklamiert, Wilfried Crumbach und seine Cousine Marga Meens. Auf dem Foto (leider nicht besonders gute Kopie aus der Festschrift zum 22jährigen Jubiläum) ist rechts auch noch der damalige Lehrer Simons zu sehen.


Nach langem Zögern präsentierte die KG Scherpe-Bösch-Wenk beim Karnevalsumzug 1966 mit Josef Plum und Christel Zilgens erstmals ein Prinzenpaar.



Am Karnevalssamstag im Jahre 1968 wurde der erste Rathaussturm durchgeführt, wieder einmal mit dankbarer Unterstützung durch die Privatmusikkapelle Scherpenseel. Bis zum Jahr 1983 stürmte die KG Scherpe-Bösch-Wenk, zeitweise gemeinsam mit der KG „Palenberger Kröetsche“, das Rathaus am Karnevalssamstag. Danach wurde auf Initiative von Rat und Verwaltung der Rathaussturm so organisiert, dass alle Gesellschaften der Stadt daran teilnahmen. Seit 1995 findet diese Veranstaltung nun nicht mehr am Karnevalssamstag sondern auf Wunsch der Verwaltung am Fettdonnerstag statt.
Diese gemeinsamen Erstürmungen des Rathauses am Karnevalssamstag brachten die Karnevalsvereine der Stadt Übach-Palenberg näher zusammen. Auf Initiative unserer Gesellschaft und nach vielen Überlegungen kam man überein, eine Interessengemeinschaft als Sprachrohr aller Karnevalsvereine unserer Stadt zu gründen.

Der Verein war seit seiner Gründung eine rein männliche Domäne. So sollte es nach Ansicht einiger älterer Mitglieder auch bleiben. Aufgrund sinkender Mitgliederzahlen und auch aus praktischen Überlegungen wurde schließlich mit diesem Vorsatz gebrochen. Auf einer Versammlung am 10. September 1975 wurde schließlich Martha Görings als erste Frau offiziell in die Gesellschaft aufgenommen. Die Mitgliedschaft von Frauen im Verein wurde durch die Neufassung der Satzung vom 12. Juni 1976 in § 2 endgültig geregelt.

In der Session 1976/77 konnte die Gesellschaft auf 22 Jahre fruchtbringende Arbeit zurückblicken und entsprechend groß und freudig wurde dieses Jubiläum gefeiert. Die Unterstützung durch Bevölkerung und Geschäftswelt zeigte, dass man auf dem richtigen Weg war.

Die Größe der Gesellschaft, der Umfang der zu bewältigenden Arbeiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen erforderten eine Überarbeitung der Vereinssatzung. Die neue Satzung trat am 18. April 1987 in Kraft und führte zur Eintragung des Vereins in das Vereinsregister beim Amtsgericht Geilenkirchen. In diesem Zusammenhang wurde der bestehende Name erweitert und lautet seitdem nun vollständig:

1. Karnevalsgesellschaft
Scherpe-Bösch-Wenk 1955 e. V.
Scherpenseel

.

Die Anerkennung als gemeinnütziger kultureller Verein durch das Finanzamt Geilenkirchen rundete den rechtlichen Rahmen der Gesellschaft ab.

Um weitere Kontakte zu anderen Vereinen herzustellen, trat die Gesellschaft im Jahre 1984 dem "Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise" bei und wurde so Mitglied im "Bund Deutscher Karneval" (BDK).

In der Session 1987 - 1988 feierte die KG das 33jährige Jubiläum. Es wurde erstmals und bisher einmalig zu einem solchen Anlass in Scherpenseel ein Folkloreumzug organisiert. Hieran nahmen zahlreiche Karnevalsgesellschaften,Musikkapellen sowie Trachten- und Kostümgruppen aus der nahen und fernen Umgebung teil.

Am Karnevalssonntag 1988 besuchte eine kleine Abordnung aus der französischen Stadt Rosny-sous-Bois bei Paris mit unserem damaligen Bürgermeister Werner Müller unseren Karnevalszug und den anschließenden Kostümball. Dies gefiel den Damen und Herren aus Frankreich offenbar so gut, dass sie prompt eine Einladung der KG Scherpe-Bösch-Wenk zur Eröffnungssitzung der Session 1988/89 im November 1988 annahmen. Diese Eröffnungsveranstaltung wurde als „französischer Abend" gestaltet und fand sehr guten Anklang. Nur wenige Wochen später, zu Karneval 1989 kam erstmals eine große Reisegruppe aus Frankreich, um den Karneval bei uns zu erleben und zu feiern. Damit war der Grundstein für eine dauernde Freundschaft und die sich später daraus ergebende Städtepartnerschaft zwischen Übach-Palenberg und Rosny-sous-Bois gelegt. Die französischen Freunde haben bereits unsere Karnevalsbräuche angenommen, nähen sich Kostüme und nehmen als Gruppe am Karnevalszug teil.




Bis einschließlich 1991 wurde die Jahreshauptversammlung immer für den Karfreitag einberufen. Auf Bitte des damaligen Pfarrers der Pfarre Scherpenseel wurde diese Tradition abgeschafft.
Der Termin der zukünftigen Jahreshauptversammlungen wurde vom Karfreitag auf den zweiten Samstag nach Aschermittwoch verlegt. Der Beschluss erfolgte einstimmig.


Seit 1993 gibt es wieder eine funktionierende Kindergruppe in unserer Gesellschaft. In der Zeit des Bestehens der KG wurde immer wieder mit Kindern und Jugendlichen versucht, Kinderkarneval zu feiern. Mit vereinter Anstrengung klappte dies auch immer. Um jedoch eine Kindergruppe mit Bestand auf Dauer aufzubauen, dafür fehlten einfach die Leute, welche die Leitung und Verantwortung übernahmen. Jetzt engagiert sich eine Frauengruppe, welche mit viel Eifer, Elan und vor allem originellen Ideen, den Kinderkarneval in unserer KG organisiert. Die Kindergruppe, unsere "Hit-Kids", ist mittlerweile auf etwa 60 Kinder angewachsen, denen es eine Riesenfreude bereitet, an Karneval in die verschiedensten Rollen zu schlüpfen. Seit Bestehen dieser Gruppe gibt es auch wieder regelmäßig einen Kinderprinz, dem die Kinder auf der Kindersitzung und im Karnevalsumzug zujubeln.




In der Session 1998 - 1999 feierte die KG mit Stolz ihr Jubiläum 4 X 11 Jahre.

Erstmals in der Geschichte der Gesellschaft gab es in der Session 2003 - 2004 kein Prinzenpaar sondern ein Dreigestirn. Dieses Dreigestirn war aber nicht männlich wie traditionell im rheinischen Karneval. Unser Dreigestirn waren 3 junge Damen, die als Prinzessin (Ingrid Reinartz), Bäuerin (Hildegard Beckers) und Jungfrau (Monika Wintgens) auftraten. Neu war ebenfalls, dass erstmals der Prinz bzw. hier das Dreigestirn nicht der Gesellschaft angehörten. Allerdings sind alle drei mit dem Karneval in Scherpe-Bösch-Wenk bestens vertraut, stammen sie doch aus Familien, die schon immer den Karneval begeistert mitgefeiert haben.



Ebenfalls in der Session 2003 - 2004 gab es für Übach-Palenberg und unsere Gesellschaft ein weiteres Novum. Am Rosenmontag 2004, morgens um 9:00 Uhr wurde ein Paar, beide Mitglied in unserer Gesellschaft, im Schloß Zweibrüggen getraut. Unser Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll ließ es sich nicht nehmen, das Paar selbst zu trauen. Der gesamte Verein war anwesend und symbolisch Trauzeuge. Anschließend fuhr das frisch getraute Paar auf einem Prunkwagen im Rosenmontagszug durch die Stadt. Selbst der Westdeutsche Rundfunk (WDR) fand dieses Ereignis erwähnenswert. Er zeichnete die gesamte Hochzeit für das Fernsehen auf und sendete dies noch am gleichen Abend in seinem dritten Programm.


In der folgenden Session 2004 - 2005 feierten wir das 50jährige Bestehen unseres Vereins mit unserem Prinzenpaar Manfred III und Andrea II (Wrobel).


Session 2009 - 2010, unsere KG bestand 55 Jahre und das feierten wir mit der Karnevalseröffnung und Prinzenproklamation am 14.11.2009.

In dieser Session regierte wieder ein Prinz unsere Drei-Dörfer-Gemeinschaft zusammen mit Bauer und Jungfrau als närrisches Dreigestirn. Gleichzeitig wurden sie auch die närrischen Regenten über die ganze Stadt Übach-Palenberg. Als Prinz „Leon I“ glänzte Leon Greven, Bauer „Manfred“ war unser Vorsitzender Manfred Wrobel und die liebliche Jungfrau „Gertrud“ war unser Zeugwart Gerd Göbbels. Zum ersten mal in der Geschichte unserer KG gab es somit ein klassisches, männliches Dreigestirn.
Auf unserer Galasitzung am 16.01.2010 überraschten uns unser Senator und neuer Bürgermeister der Stadt, Wolfgang Jungnitsch, sowie sein Vorgänger im Amt und Schirmherr der Jubiläumssession Paul Schmitz-Kröll mit einem viel beachteten Auftritt als „Wildecker Herzbuben“.


Erstmals in unserer jetzt 55jährigen Geschichte wagten wir die Durchführung einer Damensitzung. Dank des Engagements vieler Frauen, die unserem Verein nicht angehören, sowie aller Mitglieder unserer KG wurde aus dieser Sitzung am 22. Januar 2010 ein voller Erfolg. Hier zeigte sich wieder, dass man in unserer Drei-Dörfer-Gemeinschaft einiges bewegen kann, wenn alle mitmachen.

In Landgraaf, der niederländischen Partnergemeinde unserer Stadt Übach-Palenberg, findet jeweils am Veilchendienstag der Karnevalszug statt. Ebenfalls erstmals in unserer 55jährigen Geschichte nahm an diesem Karnevalszug unser Dreigestirn auf seinem Wagen teil.










Das Motto unserer Gesellschaft zierte den Orden dieser Session.









Zwei Jahre nach der ersten Damensitzung vom 22. Januar 2010 wagten wir eine erneute Sitzung nur für und mit Frauen aus unserer "Drei-Dörfer-Gemeinschaft Scherpe-Bösch-Wenk" und Umgebung (und einigen ausgewählten männlichen Akteuren). Da bereits im Vorfeld ein sehr großes Interesse an dieser Damensitzung auszumachen war, wurden gleich 2 Termine festgesetzt, Freitag der 10. und Samstag der 11. Februar 2012. Wie nicht anders zu erwarten, waren beide Sitzungen bereits im Vorverkauf sehr schnell restlos ausverkauft.



Nach vier Jahren "Abstinenz" gab es in der Session 2014/15 zum 60jährigen Jubiläum wieder ein Prinzenpaar. Prinz Jörg mit Prinzessin Tina (Schneider) repräsentierten den Verein in unserer Drei-Dörfer-Gemeinschaft sowie als Stadtprinzenpaar in Übach-Palenberg und über die Stadtgrenzen hinaus.

Mittlerweile schauen wir auf mehr als 60 Jahre Karneval hier bei uns zurück. Eine lange Zeit, die immer wieder neue Anforderungen und Aufgaben stellte sowie den Verein auf hohe Höhen brachte ihn aber auch oft tiefe Täler sehen ließ.

Im Sinne unseres alten aber immer noch jungen Mottos:

"Freude schenken, Freude geben,
das ist das Schönste im ganzen Leben!"

wollen wir alles daran setzen, den Einwohnern von "Scherpe-Bösch-Wenk" und der Stadt Übach-Palenberg stets einen fröhlichen, sauberen rheinischen Karneval zu bieten. Mit unserem Motto rufen wir alle auf, wenigstens an den tollen Karnevalstagen Trübsal, Sorgen und Kummer zu vergessen und gemeinsam mit uns und allen den Karneval zu feiern.


Wenn man das so sagen kann: "Eine Ära geht zu Ende!"

Auf der eigens zu diesem Zweck anberaumten Mitgliederversammlung am Dienstag, 03.01.2017, haben wir beschlossen, den Verein nach 62 Jahren Bestehens aufzulösen.

Nach einem rapiden Mitgliederschwund in den letzten Jahren fühlten wir uns nicht mehr in der Lage, die anfallenden Arbeiten einer Karnevalssession, so wie sie bisher immer stattfand, zu bewältigen. Bei nur noch 23 Mitgliedern, davon 14 Frauen, und einem Altersdurchschnitt von 56 Jahren ist das nicht verwunderlich. Die zum Teil schweren Teile der Bühnendekoration transportieren und auf der Leiter bis fast unter die Decke der Halle zu klettern ist auch nicht jedermanns Sache. Eigentlich kann das nur noch einer in der Mannschaft. Das Heranschaffen und wieder Wegbringen der Stühle ist schon eine logistische Herkulesaufgabe obwohl sich das alles nicht so schwer anhört.

Auch die Besetzung der Vorstandsämter ist immer schwieriger geworden. Mit Mühe und Not haben wir die 5 direkten Vorstandsämter besetzen können, aber selbst für deren Vertreter fanden sich schon keine Leute mehr. Das Ausüben der Vorstandsämter ist durch oben und weiter unten genannte Probleme sowie auch durch veränderte und verschärfte behördliche Vorschriften erschwert worden und bringt manchen an seine Grenzen. Neben dieser ehrenamtlichen Tätigkeit gibt es ja schließlich auch noch ein Berufs-, Familien- und Freizeitleben.

Ein weiterer Grund ist auch die sinkende Besucherzahl unserer Veranstaltungen in den letzten Jahren. Obwohl wir den Eintrittspreis unserer Galasitzung fast gleich hielten und somit unter dem Preis, den die wirklich tollen Programme erforderten, kamen immer weniger Gäste. "Über Wasser gehalten" haben uns eigentlich immer wieder die Spenden unserer Senatoren, für die wir hier nochmals ganz herzlich "Danke" sagen.

Vor einigen Jahren hat auch der Karnevalszug von der Teilnehmerzahl her einen Absturz erlebt. In den letzten Jahren ist diese Zahl zwar konstant geblieben, aber immer weniger fanden den Weg in die Halle zum "Abfeiern". So deckten auch die Einnahmen nach dem Karnevalszug nicht mehr die Kosten.

Wenn wir die Damensitzungen nicht so erfolgreich gestaltet hätten, wären die finanziellen Grundlagen für den Verein schon viel früher zu Ende gegangen.

Im November und Dezember 2016 schließlich haben wir dann auf Versammlungen über diese Probleme diskutiert und sind zu diesem Entschluss gekommen. Die gefällte Entscheidung ist uns allen sicherlich nicht leicht gefallen und mancher hatte eine heimliche Träne im Auge.

Die Galasitzung am 21. Januar 2017 und die Kindersitzung am 22. Januar 2017 wurden noch wie angekündigt durchgeführt. Der Karnevalszug am Karnevalssonntag 2017 und das anschließende Karnevalstreiben in der Halle hat jedoch nicht mehr stattgefunden.

So schade diese Entscheidung auch war, hoffen wir doch, dass wir bei allen in Scherpe-Bösch-Wenk mit Verständnis rechnen können.


Alle Sessionsorden vom ersten bis heute, Fotos besonderer Orden der KG sowie Fotos und Amtszeiten aller Vorsitzenden und Präsidenten von der Gründung bis heute finden Sie oben rechts am Anfang dieser Chronik.


DK

Ps: Wer einen Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet, darf ihn behalten!